Wie viel kostet ein gutes E-Bike?

Immer wieder taucht die Frage auf, wie viel ein gutes E-Bike kostet bzw. kosten muss. Egal ob im Bekanntenkreis, in den Foren oder im Verkaufsraum, bei den Fragenden ist die Verunsicherung groß. Angefeuert wird die Irritation durch die immens breite Preisspanne der angebotenen E-Bikes. Besonders beim Discounter um die Ecke werden elektrifizierte Fahrräder regelrecht verscherbelt. Da stellt sich natürlich die Frage, wieso für ein anderes Produkt überhaupt mehr Geld ausgegeben werden sollte.

Wie viel Geld muss ein gutes E-Bike kosten?

Um es direkt vorweg zu nehmen: Wie viel Geld ein gutes E-Bike kosten muss lässt sich nicht pauschal beantworten. Viel mehr kommt es darauf an, welche Anforderungen gestellt werden. Welcher Einsatzbereich soll abgedeckt werden und wie oft kommt das E-Bike zum Einsatz? Hierbei sollte nicht nur dem E-Bike Motor und dem Akku hohe Aufmerksamkeit gewidmet werden, sondern auch der Ausstattung. Werden beispielsweise Scheibenbremsen bevorzugt, schlägt sich das schnell auf den Preis nieder. Eine verbaute Federgabel erhöht ebenso den Preis, noch teurer wird es mit einer Vollfederung. Natürlich spielt zudem die Qualität der Komponenten eine entscheidende Rolle. Eine billige Felgenbremse aus Fernost schont zwar anfänglich das Budget, leider stimmen aber weder die Sicherheit, Zuverlässigkeit noch Bremskraft. Besonders bei der Sicherheit sollte keineswegs gespart werden.

Wieso sind E-Bikes bei Discountern oder Baumärkten so billig?

Natürlich könnte die Frage genau entgegengesetzt formuliert werden: Wieso kosten die bei Rebike angebotenen E-Bikes mehr als im Supermarkt? Eine Frage, der wir uns gerne stellen. Du findest bei uns ausschließlich Markenprodukte, die von Top-Herstellern stammen. Verbaut sind bei diesen Modellen ausschließlich ausgewählte Komponenten und E-Bike Antriebe, die ebenfalls wiederum von renommierten Unternehmen stammen. Speziell abgestimmt auf die jeweiligen Einsatzbereiche garantieren diese Modelle nicht nur maximale Sicherheit und Effizienz, sondern auch Zuverlässigkeit und höchsten Fahrspaß. Die hohen Qualitätsstandards gewährleisten eine lange Lebensdauer, wodurch Du am Ende sogar Geld sparst.

E-Bike Kosten: Ein genauer Blick schafft Übersicht

Viele lassen sich bei Billig E-Bikes durch vollmundige Versprechungen und die niedrigen Anschaffungskosten fehlleiten. Die Rede ist dort oftmals von starken E-Motoren, Scheibenbremsen und Federgabeln. Die Einordnung in eine beliebte Kategorie macht ein Produkt leider aber nicht automatisch gut. Billige Scheibenbremsen bieten nicht nur eine miserable Verzögerung, sondern verfügen auch weder über einen Druckpunkt noch Bremspower. Eine schwammige Bremsleistung kann im schlimmsten Fall zu einem Sturz oder Unfall führen. Ebenso sieht es bei einer Federgabel aus. Diese muss nicht nur ein sensibles Ansprechverhalten gewährleisten, sondern ebenfalls ein kontrolliertes Ausfedern. Gabeln, die dies nicht bieten, schießen nach dem Einfedern regelrecht heraus und stellen somit eine echte Gefahr dar. Alle verbauten Komponenten müssen zudem der Mehrbelastung des E-Bikes gewachsen sein.

E-Antrieb ist nicht gleich E-Antrieb: Bei den E-Bike Kosten nicht fehlleiten lassen

In den modernen E-Bike Antrieben der Markenhersteller stecken eine Vielzahl an technischen Innovationen. Ein hoher Wirkungsgrad sorgt für eine ideale Umsetzung der Muskelkraft in Vortrieb. Fein justierte Sensoren und eine ausgeklügelte Steuerung garantieren hohe Effizienz und leichte Bedienbarkeit. Das Ladegerät und das im Akku befindliche Batteriemanagementsystem (BMS) bilden eine Einheit, die perfekt aufeinander abgestimmt ist. Eine gefährliche Überladungen beim Laden, wie sie bei Billig-Geräten vorkommen kann, ist bei den Markenkomponenten bei ordnungsgemäßem Gebrauch ausgeschlossen. Jedes E-Bike im Rebike Shop wird selbstverständlich ausschließlich mit dem Original-Netzteil des Herstellers ausgeliefert.

Höhere Reichweite und längere Lebensdauer

Die im E-Bike Motor und Akku verwendeten Technologien sorgen für nicht nur ordentlich Drehmoment, sondern auch für eine höhere Reichweite. Wo bei billigen Antrieben die Luft ausgeht, ist mit einem System von Bosch, Shimano oder Yamaha noch lange nicht Schluss. Das ermöglicht dem Nutzer nicht nur längere Touren, sondern gestattet im Alltag mehr Flexibilität. Das Aufladen des Akkus muss somit nicht zwangsläufig immer nach dem Einsatz geschehen. Prinzipiell kann davon ausgegangen werden, dass bei einem Marken-Akku bis zu 1.000 Ladezyklen möglich sind. Der Akku des Markenherstellers Bosch konnte im Rahmen eines ADAC Tests 1.515-mal vollständig ent- und wieder aufgeladen werden. Die längere Lebensdauer relativiert schnell die anfänglich höheren E-Bike Kosten.

Hohe Qualität, modernste Technologien und E-Bike Innovationen kosten Geld

Um dem modernen E-Biker von heute einen maximalen Nutzen bieten zu können, investieren die Marken-Hersteller viel Geld und Zeit in die Entwicklung neuer Motoren. Doch nicht nur die Entwicklung kostet Geld, sondern auch die ökologische und soziale Verantwortung. Für die Herstellung moderner Lithium-Ionen-Akkus werden verschiedenste Rohstoffe benötigt. Ein Problem stellt hierbei Kobalt dar, das zum Teil aus der Demokratischen Republik Kongo stammt. Die Vorwürfe reichen hier von katastrophalen Abbaubedingungen mit fehlendem Unfallschutz bis hin zum Vorwurf der Kinderarbeit. Die großen und bekannten Unternehmen beziehen ihre Rohstoffe ausschließlich von legalen Bergbaufirmen, die sich an geltende Gesetze halten.

Zum Abschluss als Beispiel eine kleine E-Bike Kosten Rechnung

Ein E-Bike besteht nicht nur aus Rahmen, Antrieb und Laufrädern, sondern auch aus vielen Komponenten. Neben einer hydraulischen Scheibenbremse kommt noch eine Schaltung hinzu, eventuell ist eine Federgabel verbaut. Es fehlen noch viele weitere Parts wie Lenker, Steuersatz, Griffe, Vorbau, Pedale, Sattel, Sattelklemme und Sattelstütze. Alleine für diese Ausstattung sind bereits einige hundert Euro fällig. Am teuersten ist natürlich der E-Bike Motor selbst – und der Akku. Für einen Bosch-Akku müssen je nach Kapazität und Bauform gut und gerne 700 Euro eingeplant werden. Beim Betrachten der Preise beim Discounter sollten spätestens jetzt Fragen auftauchen.

Und was kostet ein E-Bike jetzt?

In Anbetracht unseres kleinen Rechenbeispiels wird schnell deutlich, dass ein E-Bike für unter 2000 Euro nicht ernsthaft in Betracht gezogen werden sollte. Für ein Fullsuspension E-Mountainbike können grob 2.500 bis 3.000 Euro angesetzt werden, abhängig vom Motor, vom Akku und von der Ausstattung. Nach oben hin sind wie immer natürlich keine Grenzen gesetzt. Wer nicht so viel Geld in ein neues E-Bike investieren möchte, sollte dennoch nicht zu einer Billig-Variante aus dem Baumarkt oder vom Discounter greifen. Eine sehr gute Alternative bietet Rebike mit gebrauchten Marken E-Bikes an. Diese sind nicht nur geprüft und technisch 100% in Ordnung, sondern kommen auch noch mit dem Plus an Sicherheit für den Käufer. Auf den Antrieb und Akku gibt es hier sogar eine 2 Jahres Garantie.